Elternberatung

Elternsprechtage

An zwei Elternsprechtagen im Schuljahr  stehen alle Lehrer für Gespräche zur Verfügung. Die Organisation erfolgt über vorherige Anmeldungen bei besonders frequentierten Lehrern, so dass ein Terminplan in einem Zeitraster von fünf Minuten erstellt werden kann und Wartezeiten soweit möglich vermieden werden. Die Anmeldungen und Terminpläne werden zentral erfasst bzw. koordiniert. Für intensivere Gespräche, die in fünf Minuten nicht geführt werden können,  werden Sondertermine vereinbart.

Beratungsgespräche

Das Selbstverständnis als Erziehungspartnerschaft zeigt sich in vielfältiger Hinsicht im Alltag, denn immer wieder gibt es Situationen, die Gesprächsbedarf von beiden Seiten bedingen. Diesen nehmen wir sehr ernst. So bestärken wir Eltern darin, jederzeit Kontakt mit den Lehrkräften, insbesondere mit dem Klassenlehrer, aufzunehmen, damit Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und abgebaut werden können. Umgekehrt, nehmen die Lehrkräfte Kontakt mit den Eltern auf, wenn sie besondere Entwicklungen feststellen. Beispiele solcher Situationen erstrecken sich von Problemen bei der Anfertigung von Hausaufgaben, Konzentrationsschwierigkeiten, Leistungsproblemen, Besonderheiten im Sozialverhalten bis hin zu ernsteren Belangen. In Gesprächen werden dann zunächst alle Perspektiven abgeglichen, wichtig ist uns dabei auch der Einbezug des Schülers. Soweit möglich wird eine Diagnose der Schwierigkeiten durchgeführt und gemeinsam werden darauf abgestimmte Hilfsmaßnahmen, wie z.B. klare Rahmenbedingungen, vereinbart. Sehr hilfreich sind häufig auch vertrauliche Gespräche mit dem Schulsozialarbeiter, die von den Lehrkräften vermittelt werden können.

Elternabende

Zusätzlich zu den vom Gesetzgeber vorgesehenen Sitzungen der Klassenpflegschaften und zu häufig informell organisierten Elternstammtischen gibt es zahlreiche informative Elternabende zu pädagogischen Schwerpunkten, die regelmäßig angeboten werden. So kann z.B. die kritische Medienerziehung nur gelingen, wenn Schule und Elternhaus zusammenarbeiten. Wir bieten daher regelmäßig spezielle Informationsveranstaltungen für Eltern in Zusammenarbeit Externen, z.B. mit dem Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Paderborn oder dem Jugendamt an. Hier erfahren Eltern von den Vertretern dieser Behörden, worauf sie achten müssen, um ihre Kinder vor den Gefahren des Mediums Computer, speziell des Internets, aber auch des Fernsehens zu schützen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Sensibilisierung der Eltern für die Problematik vieler Inhalte von Fernsehsendungen und des Internets, die auch für kleinere Kinder ohne Altersprüfung zugänglich sind, die aber ihr Wertesystem und ihre Orientierung in der Welt maßgeblich und nachhaltig negativ beeinflussen können. Der potentiell negative Einfluss von Fernsehen und ungeeigneten Computerspielen auf Lernprozesse wird ebenfalls eindringlich bewusst gemacht. Elternabende gibt es auch zu Themen wie Jungen- und Mädchenrollen im Zusammenhang mit dem Projekt in JgSt. 7 sowie zu den Gefahren von Drogen in der JgSt. 8.