Auf Erste Hilfe bestmöglich vorbereitet

Unfälle passieren im Straßenverkehr, zu Hause und natürlich gelegentlich auch in der Schule. Dies wird nicht erst durch die aktuelle Berichterstattung zu einem Unfall eines Schülers in Hessen deutlich. Es ist wichtig, mit guten Helfern immer bestmöglich vorbereitet zu sein. Das Mauritius-Gymnasium  hat seit 2005 einen hochqualifizierten Sanitätsdienst an der Schule etabliert. Der verantwortliche Lehrer Christoph Graunke besitzt eine rettungsdienstliche Ausbildung.

„Mir zur Seite stehen jedes Jahr mehrere Schülerinnen und Schüler, die mindestens eine Erste Hilfe Qualifikation und in der Regel sogar eine darüber hinausgehende sanitätsdienstliche und rettungsdienstliche Ausbildung haben“, erklärt er. Helfer auf diesem hohen Niveau können nicht nur an der Schule selber ausgebildet werden, sondern das Mauritius-Gymnasium greift hier dankbar auf die örtlichen Hilfsorganisationen der DLRG, der Malteser und des Deutschen Roten Kreuzes zurück.

Aber auch Lehrerinnen und Lehrer werden am Mauritius-Gymnasium regelmäßig in der Ersten Hilfe unterrichtet. Die Mitglieder des Kollegiums erhalten  in regelmäßigem Turnus eine Fortbildung, die durch den Notarztträgerverein in Person von Frau Dr. Enkemeier unterstützt wird.  Zum Angebot für die Schüler gehört, dass die ganze Jahrgangsstufe 9 im zweiten Schulhalbjahr einen Erste Hilfe Kurs absolviert. „Wir wollen neben der rein fachlichen Ausbildung die Schüler auch für menschliche Notlagen sensibilisieren. Dies ist uns als christliche Schule wichtig“, betont Schulleiter Franz-Josef Drüppel.

„Unsere Einsätze reichen vom aufgeschlagenen Knie über massive Kreislaufprobleme bis zu Zuckerentgleisungen und Epilepsie“, kommentiert Einsatzsanitäterin Laura Reichert. „Mir wird unsere große Verantwortung jedes Mal neu bewusst.“ Aktuell gehören Thomas Rüther, Hagen Salmen, Laura Reichert, Niklas Wessel, Annika Mehring, Ariane Götte, Julian Kaup und Niklas Vahle zu den Schulsanitätern, die immer schnell zur Stelle sind, wenn sie die Durchsage hören: „ Ein Ersthelfer bitte zum Schulbüro!“

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