Kompetenztage der Q1 in Günne – zwei Erfahrungsberichte

Caroline Heger:

Drei wundervolle Kompetenztage in Günne am schönen Möhnesee liegen hinter uns. Vom 11. bis zum 15. Februar haben wir, die Schüler der Q1, aufgeteilt in zwei Gruppen, von Montag bis Mittwoch und von Mittwoch bis Freitag mal das alltägliche Schulleben verlassen und uns ganz neu entdeckt.

Nach der Ankunft begann das Seminar mit drei super motivierten und freundlichen Mentoren. In der ersten Einheit wurde der Aspekt „Work- Life- Balance“ genauer unter die Lupe genommen. Dabei ist deutlich geworden, dass die Erkennung der persönlichen Werte sehr wichtig für die Balance im Leben ist, da man dadurch oftmals deutlich besser den richtigen Beruf finden kann. Mit diesem individuell relevanten Wissen fallen bestimmte Berufsrichtungen weg und andere werden genauer in Betracht gezogen. Mit dieser und vielen anderen neuen Erkenntnissen wurde der erste Tag beendet.

Der nächste Tag begann morgens um neun Uhr mit viel Motivation. Erneut wurden Werte, Stärken und Schwächen genauer analysiert und für jeden persönlich auf das Work- Life- Balance Modell bezogen. Nach der Mittagspause ging es entspannt in das zweite Modul des Seminars. Bezogen auf das spätere Berufsleben wurde der Begriff Assessment Center genauer betrachtet und erneut wurde deutlich, dass es wichtig ist, die eigenen Stärken und Schwächen zu kennen und diese einzusetzen, beziehungsweise mit ihnen umgehen zu können. Somit war auch der zweite Tag unglaublich interessant und lehrreich.

Am letzten Morgen wurde, bevor es mittags zurück nach Büren ging, über Zeitmanagement und persönliche Ziele diskutiert. Besonders bei den persönlichen Zielen wurde auf die Frage eingegangen, wie man diese am besten erreichen könne und wie man darauf hinarbeiten kann, was für viele Schüler sehr hilfreich war.

Insgesamt kann man sagen, dass die drei Tage wie im Flug vergangen sind und man sehr viel, besonders über sich selbst, lernen konnte. Auch wurde man deutlich zum Nachdenken angeregt. Wir Schüler haben uns selbst deutlich besser kennengelernt und vor allem während des Seminars sehr viel Spaß gehabt.

Auch in der Freizeit hatte man viele Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Beispielsweise war es möglich, den hauseigenen Pool und die Kegelbahn zu nutzen. Auch das gemeinsame Beisammensitzen am Abend war entspannt. Drei sehr erfolgreiche Tage, eine tolle, aber dennoch sehr lehrreiche Abwechslung vom  normalen Unterricht.

(Caroline Heger, Q1)

Leonie Schmidt:

Nach einem Bewerbungstraining am Montagmorgen des 11.02.2019, bei dem die Schülerinnen und Schüler der Q1 in vier verschiedenen Gruppen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, wie beispielsweise Technik, Näheres zu verschiedenen Firmen, Bewerbungsschreiben, Assessmentcentern und auch Bewerbungsgesprächen erfahren haben, begann für die erste von zwei Gruppen auch schon die Fahrt nach Möhnesee-Günne.

Dort angekommen richteten sich die Schülerinnen und Schüler in ihren Zimmern ein und nach einer kurzen Begrüßung fing das erste Modul an. Nach einer Vorstellungsrunde setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Persönlichkeiten und der Work-Life-Balance auseinander. Im Anschluss an das Abendessen hatten sie den restlichen Abend zur freien Verfügung. Auch am nächsten Tag standen die Persönlichkeiten und ihre Stärken und Schwächen im Mittelpunkt des Programms und die Schüler/innen lernten sich selbst besser kennen. Am Nachmittag dieses zweiten Tages teilten sich die Gruppen neu auf. In einer Rhetorik-Gruppe hatten interessierte Schüler/innen nun die Möglichkeit bei verschiedenen Übungen und beim Schauspielern mehr Selbstsicherheit im freien Reden zu gewinnen. Am letzten Tag stand das Assessmentcenter im Mittelpunkt und nachdem die Teilnehmer/innen das grundlegende Verfahren und die wichtigsten Faktoren erlernt hatten, schlossen die lehrreichen Tage mit einer dementsprechenden Gruppenübung ab: Gemeinsam sollte eine Leonardo-Brücke gebaut werden.

In ihrer Freizeit zwischen den Modulen und Mahlzeiten hatten die Schüler/innen Freizeit, die sie mit Kegeln, Ausflügen in die Umgebung oder anderen Aktivitäten ausfüllen konnten.

Am Mittwochmittag ging es für die erste Gruppe dann zurück nach Büren und die zweite Gruppe startete in die bis Freitagmittag andauernden, interessanten Tage.

(Leonie Schmidt, Q1)

 

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