Mauritius-Gymnasium: Tolle Leistung und neue Pläne für die Zukunft!

Die exzellenten Ergebnisse der Qualitätsanalyse im Juni nahm der Trägerverein des Mauritius-Gymnasiums zum Anlass, die vielfältigen und innovativen Zukunftspläne für das traditionsreiche Gymnasium in Büren den Bürgermeistern aus Büren und Bad Wünnenberg vorzustellen. Die Vertreter der Städte, aus denen Schülerinnen und Schüler das Mauritius-Gymnasium besuchen, weilten am 7. November in der Schule, um sich über die Bildungsangebote zu informieren.  Im Zentrum des Treffens standen die Themen pädagogische und Raum- Konzepte, Digitalisierung, gesunde Ernährung sowie die Neugestaltung der Naturwissenschaften. „Digitale Arbeitsmittel müssen in der Schule eingesetzt werden, um die Schülerinnen und Schüler auf eine digital geprägte Welt vorzubereiten,“ erklärt Schulleiter Franz-Josef Drüppel. WLAN-Ausbau und Ausstattung der Lehrkräfte mit iPads sind nun fast abgeschlossen. Im nächsten Schritt werden Konzepte entwickelt, wie iPads in Schülerhand einen Mehrwert für den Lern- und Arbeitsprozess darstellen und die Medienkompetenz jedes Einzelnen fördern helfen können.

Lernen in ansprechend gestalteten, funktionalen Räumen macht Freude. Das Farbkonzept der neuen Klassenräume der Jahrgangsstufe 5 wurde nach Ideen eines Architekturbüros gestaltet. Sie weisen neben einer orthopädisch an neuesten Standards orientierten Bestuhlung inklusive beweglichen Sitzhockern auch Rückzugsorte für Gruppenphasen mit Sitzbänken und Bodenmatten aus, sodass flexibel individuelle Lernarrangements umgesetzt werden können. Intensivierte Teamarbeit der Lehrkräfte dient ebenfalls der individuellen Förderung. Der angrenzende Teamraum ist ‚AnsprechBar‘ für besondere Anliegen der Kinder. Zum neuen Raumkonzept gehört auch die geplante Schalldämmung in allen Klassenräumen, denn besseres Verstehen fördert einen nachhaltigen Lernprozess.
Die Räume für den naturwissenschaftlichen Unterricht werden zukünftig stärker an den Prinzipien experimentellen Unterrichts ausgerichtet sein. Die Hörsäle mit ansteigendem Gestühl gehören der Vergangenheit an, moderne Experimentiertische und digitale Technik prägen die Physikräume. Die Biologieräume wurden bereits an die Erfordernisse moderner Unterrichtsgestaltung angepasst, die Chemieräume folgen. 

Innovativ ist auch das Konzept ‚gesunde Ernährung‘. Mit Unterstützung des Fördervereins wird in Kürze ein Wasserspender in der Schule aufgestellt. Besonderes Highlight jeder Woche wird der Obsttag, an dem alle kostenlos mit Äpfeln versorgt werden. „Wir sind dem Förderverein sehr dankbar. Er hat unsere Idee sofort aufgenommen und im Interesse der Gesundheit unserer Schüler umgesetzt“, so Dr. Christoph Deneke, Vorsitzender des Fördervereins.

Motiviert zu dieser Weiterentwicklung werden die Verantwortlichen nicht zuletzt durch die sehr positiven Ergebnisse der Qualitätsanalyse. Das Team der Qualitätsanalyse NRW, das die Arbeit am Mauritius-Gymnasium im  Juni genauestens unter die Lupe genommen hatte, legte seinen Bericht vor, den der Vorsitzende des Trägervereins nun voller Stolz dem Schulleiter Franz-Josef Drüppel übergab. Zwanzig Mal wurde die ‚Bestnote‘ vergeben.  Franz-Josef Drüppel: „Diese Bestätigung unserer Arbeit durch Experten, die viele Gymnasien kennen und vergleichen können, ist uns besonderes Lob und Bestätigung. Die Schulgemeinde des Mauritius-Gymnasiums hat wirklich Grund zum Feiern!“

Hier die Ergebnisse des QA-Berichtes zusammengefasst:

In 20 der 57 untersuchten Kriterien wurde die Bestnote vergeben, die besagt: „Das Kriterium ist beispielhaft erfüllt. Die Qualität ist exzellent, die Ausführung beispielhaft und kann als Vorbild für andere genutzt werden.“ In 35 der Untersuchungsbereiche weist der Bericht aus, dass das untersuchte Kriterium gut erfüllt ist. Kurz gesagt: 96% die Noten ‚1 und 2‘. Die Bestnote vergab das QA Team zum Beispiel für das Kriterium „Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.“ Gleiches gilt für das Kriterium „Die Schule fördert die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler zur christlich begründeten Verantwortung.“ Um diese Ergebnisse zu ermitteln, waren Frau Schmitz-Ibeling von der Bezirksregierung Detmold und Herr Zingler vom Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn drei Tage lang in der Schule. Sie besuchten den Unterricht und führten Gespräche mit einer Elternrunde, einer Schülergruppe, einem Teil des Lehrerkollegiums und den Mitarbeitern sowie der Schulleitung. Zuvor hatten sie bereits zahlreiche Unterlagen wie Schulprogramm, Lehrpläne, Leistungskonzepte und vieles mehr intensiv gesichtet. So kamen sie zu ihrem äußerst positiven Urteil.

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