„Sommernachtstraum“ traumschön

Mauritius- Gymnasium begeistert 450 Zuschauer mit dem Musical „Ein Sommernachtstraum“

450 Zuschauer sahen am vergangenen Freitag das Musical „Ein Sommernachtstraum“ nach William Shakespeare im Theatersaal der Stadthalle Büren. Das heitere und zugleich sinnliche Musical mit seinen eingängigen Songs und frechen Texten überzeugte von der ersten Minute an das Publikum.

Shakespeares Klassiker führt durch die Irrungen und Wirrungen der Liebe und durch eine geheimnisvolle Welt von Elfen, Zaubertränken und viel Magie. In ihrer witzigen und zeitgemäßen Adaption haben Autor Heinz Rudolf Kunze und Komponist Heinz Lürig eine perfekte Musicalunterhaltung geschaffen.

Herzog Theseus plant während der Sommerzeit seine Hochzeit mit Hippolyta, der Königin der Amazonen. Währenddessen stürmen vier verliebte Teenager in den Elfenwald, um jener väterlich angeordneten Verheiratung zu entgehen, die auf die tatsächlichen amourösen Verhältnisse keine Rücksicht nehmen will. Im Wald geht es nicht minder konfliktreich zu: Dort liegt König Oberon mit seiner Gattin Titania im Clinch. Sein Hofnarr Puck soll für Versöhnung sorgen und stiftet mit einem Zaubertrunk nur heilloses Durcheinander. Unterdessen studiert der Handwerker und Hobbyregisseur Quincy ein Musical ein, das bei der Hochzeitsparty des Herzogs aufgeführt werden soll. Bis dahin sind jedoch zahlreiche Pannen, Missverständnisse und Liebesverirrungen zu überwinden.

Der Literaturkurs unter Leitung von Markus Radde und der Oberstufenchor unter Leitung von Jochen Haneke haben erstmals zusammen gearbeitet und sich in den letzten Monaten intensiv auf die Aufführung vorbereitet. Unterstützt wurde das Ensemble von ehemaligen Schülerinnen und Schülern und dem Elternchor. Dass die über 70 Akteure auf der Bühne ihren Spaß hatten, war eindeutig zu erkennen. Die Aufführung überzeugte durch beeindruckende Schauspielleistungen, fantasievollen Kostümen, tollen Stimmen und schwungvoller Musik.

„Die Schüler sind über sich selbst hinausgewachsen und können in einem solchen Projekt Leistungen und Fähigkeiten zeigen, die sie im normalen Unterricht nicht zeigen können“, äußerte sich der musikalische Leiter Jochen Haneke und Markus Radde meinte: „Es kann nur wünschenswert sein, wenn solche Projekte auch in Zukunft stattfinden, die die Schulgemeinschaft fördern und den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu kreativer Gestaltung geben.“

Auch der Schulleiter Franz-Josef Drüppel lobte am Ende des Abends die außergewöhnlichen Leistungen der Schülerinnen und Schüler und hob besonders die intensive und fruchtbare Arbeit von Schülern, ehemaligen Schülern, Lehrern und Eltern hervor.

Der kräftige und langanhaltende Applaus am Ende des Abends war dann auch der wohlverdiente Lohn für die anstrengende Arbeit.

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